Der Narrhallaball 2010

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Wer dabei war, hat es live erlebt, warum der Narrhallaball eine der beliebtesten Veranstaltungen im Gammelsdorfer Fasching ist. Ungezwungene Stimmung bei den Besuchern und trotz voller Konzentration auf die Darbietungen, eine Narrhalla voll Freude und Begeisterung. Passend dazu, die "Vis-a-vis", die immer die richtige Mischung fanden um die Tanzfläche zu füllen, aber auch diejenigen die am Platz saßen bestens unterhielten. Das Prinzenpaar Max I. und Julia I. haben nun die Hälfte des Faschings hinter sich gebracht. Sie strahlen eine absolute Souveränität und Herzlichkeit aus und man spürt welche Freude ihnen dieses Amt bereitet. Im Mittelpunkt des Geschehens beim Narrhallaball steht aber traditionell die maskierte Einlage der Narrhalla. "Es war immer schee, aber so guad wia heier wars scho lang nimmer", war ein oft zitierter Satz an diesem Abend, den sich die Aktiven um die beiden Präsidenten Markus Riedl und Florian Zellner wahrlich verdient haben. Die Darbietungen aller Gruppen beim Faschingsmusical waren erstklassig. Sie waren gut einstudiert und es war eine abwechslungsreiche Mischung zwischen Tanz und Show, Dialog und Klamauk. Erfreulich war auch, dass viele der jüngeren Narrhallesen Verantwortung übernommen haben und schon voll "im Fahrwasser" sind. |
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Vor diesen charmanten Fledermäusen braucht man keine Angst haben. |
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Das sieht bei ihm schon anders aus! |
3 mal Edelstoff - aber wo sind die Frauen? |
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Käpt`n Claus mit seiner Seemannsbraut Angelika |
Wer würde sich gegen diese Insekten wehren? |
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Ein bunt maskiertes fröhliches Narrhallaballpublikum. |
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Ja da sind sie ja. Kein Wunder dass sie sich an der Bar aufhalten. Welche Frau steht schon auf Bier, wenn ein Cuba zu bekommen ist? |
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Der Hofstaat kommt. |
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Begonnen hatte der Abend mit einem Ehrentanz aller anwesenden ehemaligen Prinzen und Prinzessinnen. Nach einigen Tanzrunden kündigten die beiden Präsidenten den Einzug des Hofstaates an, der bestens gelaunt in die festlich geschmückte Halle kam. |
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Sie waren in bester Laune. Kein Wunder, es ist ja auch schließlich ihr Ball. |
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Einmal mehr eine Augenweide, die Gammelsdorfer Prinzengarde beim Einzugsmarsch. |
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Auf die Melodie "Colonel Bogey" ist der Einzugsmarsch |
Souverän und herzlich Max I. und Julia I. |
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Redegewandtheit und Ausstrahlung beim Tanz sind ihre Stärken. Der Prinzenwalzer auf die Melodie "Freut euch des Lebens". |
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Hier ist der Beweis, wie exakt und austrainiert die Gammelsdorfer Garde ist. Ein großes Lob an die Mädels und die Trainerinnen. |
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Lang anhaltender Applaus für eine tolle Darbietung |
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Das Prinzenpaar mit den beiden charmanten Hofdamen Carolin und Isabella. |
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Die Tanzfläche war stets gut gefüllt, bis rege Aktivitäten auf den Beginn der maskierten Einlage hinwiesen. |
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Robert Ostermeier sorgte dafür, dass umfangreiche Technik zum Einsatz kam. |
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Das Bühnenbild, wieder gefertigt von Helmut Tscherner. Ein Schloß in Österreich. Die Ähnlichkeit mit dem Bruckberger Schloss ist rein zufällig. Ein Lob dem Meister.
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Die maskierte Einlage |
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Thomas Bauer trat als Erzähler ins Scheinwerferlicht und berichtete folgendes: Es war einmal vor langer langer Zeit ein Kaiserschloss im schönen Österreich. Es regiert, wie kann es auch anders sein, Kaiser Franz Josef von Österreich mit seiner bezaubernden Schönheit Kaiserin Elisabeth. Die beiden scheinen so verliebt, dass sie noch nicht bemerkt haben, dass böse Geister und Vampire das kaiserliche Schloss erobert haben. Nach und nach wurden die Bewohner und Bediensteten des Schlosses von den Vampiren heimgesucht und durch einen Biss einer Verwandlung unterzogen. Erstaunlicherweise verwandeln sich die Gebissenen nicht sofort in Vampire sondern zuerst für einige Zeit in wandelnde Untote, indem Sie ihr äußeres Erscheinungsbild ändern. Einer Erzählung nach soll es sogar eine Möglichkeit geben den Fluch zu brechen, leider hat noch niemand dieses Rätsel gelöst. Nach einiger Zeit waren schließlich nur der Kaiser und seine Kaiserin von dem Fluch der Vampire verschont geblieben. |
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Der Erzähler verließ die Bühne und Franz und Sissi erschienen. Nachdem sie ihre gegenseitige Liebe bekundeten, wurden sie von Vampiren überfallen und gebissen und standen plötzlich verwandelt auf der Bühne. |
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Franz (Florian Zellner) und Sissi (Markus Riedl) nach dem Biss der Vampire. Sie beraten, wie sie sich aus dieser Situation befreien können. Sie gelangten zu dem Ergebnis, dass sie die Bibliothek aufsuchen müssen, um nachzulesen, was man gegen diesen Zauber unternehmen kann. Leider kennen sie sich in ihrem Schloß nicht sehr gut aus, denn bislang wurde ihnen alles von der Dienerschaft gebracht. Die jedoch war ebenfalls verwandelt. So mußten sie sich selber auf die Suche begeben. |
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Die beiden sind aber auf der Suche nach der kaiserlichen Bücherei, leider in die völlig falsche Richtung gelaufen. Sissi und Franz betreten wieder den Saal und bemerken, dass sie sich in der kaiserlichen Imbissstube befinden, und treffen zuerst auf den Wirt (Stefan Hutzenthaler). |
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Der Wirt erklärt dem Kaiserpaar, dass heute der Vambierstammtisch wäre und er erwarte einige verstorbene ehemalige Persönlichkeiten. Franz und Sissi verzogen sich in ein Eck und sahen voller Erstaunen und Grauen was geschah. |
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Meister Eder (Thomas Schillinger) |
Pumuckl (Reinhard Bauer) |
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Resi Berghammer (Christoph Glück) |
König Ludwig (Stefan Mirlach) |
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Rudolph Mooshammer (Sebastian Pflügler) |
und auch Franz Josef Strauß (Bernhard Oberloher) |
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kamen nacheinander in die Vampirbude und gaben einen Kommentar ab. Der Wirt erklärte seinen Gästen, dass er extra für heute eine spezielle Vambierprobe organisiert habe. Hierzu brauche er aber seinen Butler Igor (Andreas Radlmaier). Als dieser, in gespenstischem Licht erschien, wurde er alsdann vom Wirt in den Keller geschickt um eine Kostprobe zu holen. Unter riesigem Gelächter der Besucher kam Igor aus dem Keller und hatte auf seinem Rücken Renate Künast (Michael Fink). |
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Leider war diese "dafeide greane Salodstauan vom ALDI" nicht nach dem Geschmack der Gäste, so dass eine andere Lösung gefunden werden mußte. |
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Igor begab sich nochmals in den Keller und Wolfgang Petri (Hans Zehetbauer) war dann so richtig nach dem Geschmack der Vampire. |
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Sissi war entsetzt über das was sie gerade gesehen hatte und bat Franz Josef, dass sie so schnell als möglich diesen grausigen Ort verlassen mögen, um endlich in die Bibliothek zu gelangen. |
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Der Erzähler kam ins Scheinwerferlicht und berichtete darüber, dass beide weiterhin im Schloss umherirrten. Derzeit befänden sie sich in der großen Halle neben der Hofkapelle.
Als beide die Halle betraten, und sich Gedanken machten wie es weitergehen soll, spitze Schreie aus dem Publikum. "Untote" hatten sich unter die Besucher gemischt und waren auf dem Weg zur Halle. Voll Grauen bemerkten Franz und Sissi, dass es sich hierbei um ihre Bediensteten handelte, die allesamt von dem Vampiren verwandelt wurden. Als sich die Dienerschar formierte, verliessen beide fluchtartig den Raum und die "Untoten" begannen mit einem "Zombietanz". |
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Es folgte ein erstklassig einstudierter Tanz aus verschiedenen Michael Jackson Liedern. Mitwirkende waren: Christian Ackstaller, Simon Schranner, Andreas Mirlach, Bernhard Zeilhofer, Linda Deptalla, Jenny Martin, Regina Germaier, Barbara Mirlach, Franziska Bauer, Lisa Anglhuber, Christina Kiermaier, Sabine Hutzenthaler, Franziska Sittenauer, Carolin Schranner, Isabelle Fischalek. |
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Als die Zombies die Bühne verlassen hatten, richteten sich die Scheinwerfer auf Franz und Sissi, die sich auf der Galerie befanden, immer noch auf der Suche nach der Bibliothek. Als sie die Treppe herunterkamen mußten sie an vier Särgen vorbei gehen und sie bemerkten dabei, dass sie statt in der Bibliothek in der Gruft gelandet waren. Auf eine mystische Musik klappte ein Sarg nach dem anderen auf und man sah eine Art „Dracula“ aus den Särgen steigen. Darin waren die Exprinzen Markus Hanrieder, Jürgen Deptalla und Florian Pflügler. Im 4. Sarg war allerdings ein überdimensionaler Hase (Robert Zehentmaier) versteckt, der die Draculas ein wenig durcheinander brachte. |
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Als die vier dann die Tanzfläche betraten und sich die Musik veränderte (Glocken-von-Rom bzw. Ramalamadingdong-Song), gab es ein riesiges Gelächter und so mancher spitze Schrei der Damenwelt zeugte davon, dass sie von dieser "Boygroupeinlage" sehr angetan waren. |
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Der Erzähler betrat wieder die
Bühne: |
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Da blieb kein Auge trocken, das war Spitze! |
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Als der Tanz zu Ende war, richteten sich alle Augen auf den Thron. Der Tanz der Knoblauchknollen hatte Wirkung gezeigt, Franz und Sissi waren wieder in ihre ursprünglichen Körper zurück gekehrt und feierten mit all ihren Bediensteten ein großes Fest. |
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Das Original und das Double. Keine Frage wer hübscher ist, aber trotzdem Respekt vor der Leistung von Markus Riedl. |
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Der Showtanz |
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Nachdem es in diesem Jahr einen erheblichen Personalwechsel bei der Showtanzgrupppe gegeben hatte, war man doch gespannt, wie sich diese Gruppe weiter entwickeln würde. Schon beim Inthronsiationsball war erkennbar, dass sich alle sehr gut vorbereitet haben und je länger der Fasching dauert um so größer ist die Sicherheit in der Gruppe. " Let me entertain you"- unter diesem Motto steht die diesjährige Show. |
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