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Mitgliederversammlung 2010
Wenn bei einer Mitgliederversammlung die Stühle nicht mehr ausreichen, um einen Sitzplatz zu bekommen, kann es verschiedene Gründe geben. Entweder es herrscht totale Unzufriedenheit und man möchte etwas ändern, oder die Tagesordnung gebietet es vielen Mitgliedern zu kommen oder es steht eine Neuerung auf dem Programm. Unzufriedenheit in der Abteilung herrscht ganz gewiss nicht, wie den Rechenschaftsberichten zu entnehmen war. Somit waren es sicherlich der zweite und dritte Punkt, die für ein volles Sportheim am Samstag 13. März 2010 sorgten.
Abteilungsleiter
Robert Zellner konnte unter den Anwesenden den 2. Bürgermeister
der Gemeinde Gammelsdorf, Peter Kalteis, den 1. Vorsitzenden der
FVgg Reinhard Winsczyk, den 2. Vorsitzenden der Fvgg, Peter
Puscher, sowie Gemeinderat Alfred Germaier willkommen heißen.
Ein Willkommensgruß galt natürlich auch dem Prinzenpaar Max und
Julia. Der Abteilungsleiter bat zu Beginn der Versammlung um ein
stilles Gedenken an Max Schröger und Jakob Schwimmbeck, die im Jahr
2009 verstorben waren und der Narrhalla sehr nahe standen. In
seinem Rechenschaftsbericht ging Zellner auf das sehr positive Verhältnis
zwischen der Narrhalla und der Standard-Lateingruppe ein. Im tänzerischen
Bereich, so der Abteilungsleiter, bereite es ihm große Sorge, dass
der Versuch, neue Tänzer für den Standard-Lateinbereich zu gewinnen,
gescheitert sei. Er wisse nicht, wie es weitergehen soll, wenn die
bewährten Kräfte einmal keine Führungsaufgaben mehr übernehmen.
Als positiven Aspekt betrachtete er die Zusammenarbeit zwischen
Bernhard und Andrea Hubauer im Lateinbereich. Beide betreiben noch
ein mobiles Tanzstudio und Interessenten, die nach einem Tanzkurs
weitermachen möchten, können dies dann bei der TSG machen. Im Jugendbereich
sei man derzeit dabei, ein neues Angebot vorzubereiten, das in enger
Abstimmung mit der Sportwartin Mariele Chochola und der Jugendleitung
dann präsentiert wird.
Der Kassenbericht, vorgetragen von Resi Zellner, wies erneut einen leichten Überschuss aus, der im nächsten Jahr in den Jugendbereich investiert werden soll. Wolfgang Manhart bescheinigte in seiner Eigenschaft als Kassenprüfer eine korrekte Kassenführung und bat um Entlastung.
Narrhallapräsident Markus Riedl resümierte über die abgelaufene Faschingssaison, die aus seiner Sicht sehr erfolgreich war. Bei der Garde habe es, trotz intensiver Suche, keine negativen Kritikpunkte gegeben. Bei den Elferräten mangelte es manchmal an der nötigen Disziplin, die in den nächsten Jahren dringend wieder eingefordert werden muss. Lang anhaltender Applaus begleitete den scheidenden Präsidenten zum Abschluß seines Berichtes.
Florian Zellner zog ein Fazit über die Showtanzgruppe und den Narrhallaball, das zwar sehr positiv ausfiel, ihn aber dennoch zu einiger negativer Kritik veranlasste. So bemängelte er, dass einige in der Truppe dabei seien, die nicht über die notwendige Härte gegen sich selber verfügen und schon beim kleinsten Unwohlsein sich abmelden würden. Beim Narrhallaball zeigte die Gruppe um Christian Ackstaller, wie man sich auf ein derartiges Ereignis vorbereiten muß, um Erfolg zu haben. Diesen Trainingseifer habe man bei einigen anderen Gruppen vermisst. Auch er erhielt zum Abschluß großen Applaus der Anwesenden.
Dass es bei den Standard/Lateiner nicht langweilig ist, davon konnten sich die Mitglieder beim Bericht von Franz Bichlmeier überzeugen. Eine ausgewogene Mischung zwischen Sport und Geselligkeit sei es, was die tiefe Verbundenheit und Stärke dieser Gruppe ausmache.
Eva Joachimstaller blickte für den Jugendbereich zurück, wobei sie darauf achteten, dass die Auftritte der Kindergarde und Jugendshow auch zahlenmäßig ausgewogen sei. Die Jugendleitung sei mit dem Verlauf der letzten Faschingssaison sehr zufrieden gewesen. Es gäbe hier, so die scheidende Jugendleiterin wenig Bedarf zum Nachjustieren.
Die Standard/Lateiner
haben jährlich die Möglichkeit, einen Leistungsnachweis zu erbringen,
indem sie das Deutsche Tanzsportabzeichen ablegen.
Bei der Gründung der TSG hatte man sich schon darauf geeinigt, Mitglieder in 10-jährigen Abständen zu ehren. Robert Zellner und Margit Zehentmaier nahmen diese Ehrungen vor. In diesem Jahr, so Zellner kämen Mitglieder der damaligen erfolgreichen Lateinformation zur Ehrung. Dies waren: Manuela Röckl, Thomas Neumeier und Bernhard Hubauer. Bevor der Tagesordnungspunkt Neuwahlen aufgerufen wurde, bat Robert Zellner die Mitglieder um ein Votum für eine Veränderung bei der Besetzung der Abteilungsführung. Anstatt dem bisherigen Vertreter für die Elferräte möchte man für die nächsten 2 Jahre das Amt eines Hofmarschall besetzen, der auch die Aufgaben als Vertreter der Elferräte wahrnehmen soll. Die Versammlung gab ein einstimmiges positives Votum ab.
Peter Kalteis,
Reinhard Winsczyk und Peter Puscher erklärten sich bereit, den Wahlauschuß
zu bilden und die Neuwahlen der Abteilungsleitung durchzuführen. Die anschließenden Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: 1. Abteilungsleiter Robert Zellner, 2. Abteilungsleiter Margit Zehentmaier, 1. Kassier Resi Zellner, 2. Kassier Stefan Mirlach, Schriftführer Helmut Tscherner, gleichberechtigte Narrhallapräsidenten Thomas Bauer und Bernhard Oberloher, Hofmarschall Christoph Glück, Sportwart Mariele Chochola, Jugendleiter Silke Manhart und Alexandra Bauer, Sprecher der Standard Lateingruppe Franz Bichlmeier, Gardesprecher Regina Germaier, Showsprecher Christian Ackstaller, Technischer Leiter Florian Zellner, Kassenprüfer Heinz Wittmann und Wolfgang Manhart.
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