Sächsisches Tanzturnier für Senioren am 20. und 21. März 2010 in Radebeul

Helmut und Ingrid Tscherner holen sich den Turniersieg am ersten Tag. Robert und Resi Zellner werden zweimal 2.

 Es war der bislang größte sportliche Erfolg der beiden Paare und da sie derzeit am höchstklassigsten tanzen, somit auch der größte Erfolg für die TSG. Mit dabei waren Sportwartin Mariele Chochola und Leo Chochola und Franz und Inge Bichlmeier, die ebenfalls zweimal an den Start gingen in der Senioren II C und insgesamt 2 Punkte erreichten.

Hintergrund, warum man nach Radebeul fuhr, war der Ausflug der TSG im Jahr 2007. Hier hatte sich eine Gruppe nach Radebeul zum größten Weinfest im Osten verirrt und war so beeindruckt, dass man sich vornahm, diese Stadt einmal gesondert, wenn möglich in Verbindung mit einem Tanzturnier zu besuchen. Radebeul grenzt unmittelbar an Dresden an, hat ca. 30.000 Einwohner und nach deren Aussagen wohnen die meisten Millionäre des Osten in Radebeul. Dies ist auch sichtbar, wenn man die diversen Nobelmarken auf den Straßen betrachtet. Leo und Mariele hatten bei der Buchung des Hotels einen Glücksgriff gelandet. Am nördlichen Stadtrand liegt das Landhotel Lindenau. Sehr geräumige Zimmer (Appartements) ein erstklassiger Service und eine ausgezeichnete Küche prägen diese Unterkunft.

Empfehlenswert

Verpflegung für die Halle und die Nacht

 Nach der Ankunft am frühen Nachmittag ging es erst einmal nach Altkötschenbroda, dort wo das Weinfest stattfand. Ein herrliches Ensemble prägt den Ortskern und nach dem die Sonne aus den Wolken hervorkam, wurde auch der Capuccino im Freien zu einem Genuß. Ein Spaziergang an der Elbe und einige Fotos vom Elbhochwasser waren dann ebenfalls beeindruckend. Nachdem man sich davon überzeugt hatte, dass der sächsische Weißwein ein ganz besonders schätzenswertes Getränk ist (der Rote ist es nicht so), fuhr man in die Weinberge am hochaufragenden Elbeufer.

 

 

 

 

Es war einem glücklichen Umstand zu verdanken, dass die Gruppe das Restaurant Spitzhaus fand, das einen gigantischen Blick über das gesamt Elbetal gewährte. Zum anderen waren noch 8 Plätze frei mit Blick auf das immer mehr im Lichtermeer erstrahlende Dresden. Ein toller Abend in einem tollen Ambiente (inkl. Absacker bei Bichlmeier`s die das größte Zimmer hatten) ging zu Ende.

 

 

Am nächsten Tag hieß es dann um 09.45 Uhr Abfahrt zur Sporthalle, da Bichlmeier`s um 11.00 Uhr an den Start gingen. Beeindruckend war, die gesamte Organisation in der Halle. Jeweils 3 Turniere liefen gleichzeitig und hätte die neue Technik mit der digitalen Übertragung der Wertungen noch besser geklappt, hätte man gar nichts zum aussetzen gehabt. Fast 500 Tänzer aus dem In- und Ausland gingen hier täglich an den Start von 09.00 Uhr vormittags bis 21.00 Uhr abends. Nachdem Franz und Inge 2 Punkte ergatterten dauerte es eine Weile, bis um um 14.30 Uhr das Turnier der Sen. III B begann. Es war das erste Aufeinandertreffen von Tscherner`s und Zellner`s wieder bei einem Turnier, nachdem beide Paare jetzt seit 1. Januar in der Senioren III startberechtigt sind. Am Turniersieg von Helmut und Ingrid gab es bald keine Zweifel mehr und auch der 2. Platz von Robert und Resi manifestierte sich sehr bald.

Zum Schrecken aller zog sich Helmut aber dann im Finale beim Quickstep eine Adduktorenzerrung zu, die einen Start am Sonntag unmöglich machte. Die Strapazen eines solchen Turnieres mit Zwischenrunde hinterlassen ihre Spuren und so hatte bei aller Euphorie niemand mehr großartiges Verlangen am Abend noch ausser Haus zu gehen. Dass dies erneut ein Glücksfall war, erwies sich schon bei der Auswahl des Abendessen im Hotel. Ebenfalls eine erstklassige Küche mit hervorragendem Service sind die Markenzeichen dieser Lokalität. Der Absacker bei Bichlmeier`s war vorprogrammiert. Am nächsten MOrgen nach dem Frühstück hieß es Koffer packen und ab in die Halle. Leider gelang es Franz und Inge nicht, noch einige Punkte zu ergattern und so war deren Laune verständlicherweise etwas getrübt. Voller Spannung sah man dem Turnier von Robert und Resi entgegen. Es waren 10 Paare am Start und es war dann etwas unverständlich, dass es trotzdem noch zu einer Zwischenrunde kam. Im Finale zeichnete sich aber nach zwei Tänzen schon ab, dass das Paar aus Dortmund, das am Vortag den 3. Platz erreichte, an diesem Tag von Resi und Robert nicht zu schlagen war. Es gab aber auch keine Zweifel darüber, wer den 2. Platz belegen würde und so waren alle überglücklich, dass der Erfolg vom Vortrag wiederholt werden konnte.


Absolut zufrieden wurde dann die Heimreise angetreten, mit einem Zwischenstop im Vogtland zum Abendessen.