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Radltour und Gartenfest der Standard/Lateiner 2010 |
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Die Radltour und das anschließende Gartenfest der Standard Lateiner gehören zum festen Jahresablauf wie Ostern oder Pfingsten. In diesem Jahr meinte es der Wettergott besonders gut mit den Tänzern. Den ganzen Tag zeigte sich der Himmel in seinen bayerischen Farben und die Temperaturen ließen selbst so manche sonst verfrorene Weiblichkeit glücklich strahlen. Die 20 Radler trafen sich am Vormittag am Biergarten in Ratzenhofen. Micht um einzukehren, sondern um von dort die Radtour nach Abensberg zum Hundertwasserturm zu beginnen. Es hat ja immer wieder mal etwas gegeben, aber was heuer Helmut Tscherner passierte war schon einmalig. Er hat es tatsächlich geschafft, dass das Stahlrohr von seinem Sattel brach und er den letzten Teil der Hinfahrt auf dem Gepäckträger saß. In Abensberg angekommen, stießen noch einige "Nichtradler" dazu und die eineinhalbstündige Besichtigung begann mit einer Brauereiführung. Der "Kuchelbauer" in Abensberg ist bekannt für sein sehr gutes Weißbier. Der Bräu, Herr Sallek ist bekannt für seine Philosophie und seine energische Durchsetzungskraft. Ohne diese Fähigkeit wäre es ihm sicherlich nicht gelungen Friedensreich Hundertwasser davon zu überzeugen, einen Brauereiturm zu planen und den Bau zu begleiten. Leider konnte der Künstler die Vollendung des Turmes nicht mehr erleben, da er an Bord der Queen Elizabeth im Jahr 2000 verstarb.
Die Besichtigung der Brauerei und der philosophische Übergang zum Turm waren auf alle Fälle ein besonderes Erlebnis. Nachdem man das Bier probiert hatte und eine kleine Stärkung zu sich genommen hatte, wurde die Rückfahrt angetreten. Zu lange konnte man sich nicht auf der Strecke aufhalten, denn spätestens um 16.00 Uhr mußte man im Bichlmeier Garten in Tegernbach sein, denn um 16.00 Uhr begann das WM Spiel Deutschland gegen England. Franz und Inge hatten sich die größte Mühe gegeben und hatten den Garten in einen Biergarten verwandelt. Franz hatte den Fernseher in den Garten gebaut und nachdem Deutschland zur Halbzeit führte und das gebratene Spanferkel, zubereitet in Weichsberg, eingetroffen war, konnte schon nichts mehr schief gehen. Das Essen war erstklassig und als Deutschland die Engländer mit 4:1 besiegte war die ganze Welt in Ordnung. Ein Dank an alle die Salate gemacht haben, ein Dank an Silke Manhart die das Spanferkel spendiert hatte und ein ganz großes Lob und einen großen Dank an Franz und Inge Bichlmeier, für die viele Mühe die sie sich als Gastgeber gegeben haben.
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